Vorgeschichte

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Im Jahr 2000 hat sich in informeller Weise eine Interessengruppe aus Vertretern aus öffentlichrechtlichen Institutionen der Kantone Graubünden und Tessin zusammengefunden, die am 30. Oktober der Pro Natura eine Kandidatur zur Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie im Hinblick auf die Gründung eines Nationalparks im Gebiet des Adula/Rheinwaldhorns unterbreitete. Die Projektidee wurde noch im November von Pro Natura gutgeheissen.

Diese erste Projektgruppe bestand aus Vertretern aus 4 Regionen und 15 Gemeinden: Aquila, Campo Blenio, Dongio, Ghirone, Lottigna, aus der Regione Tre Valli; Mesocco und Rossa von der Organizzazione Regionale del Moesano; Medel (Lucmagn), Somvitg, Vals und Vrin aus der Regiun Surselva sowie Hinterrhein aus der regioViamala.

Finanziert wurde diese Studie durch den Bund, die Kantone Graubünden und Tessin, die Stadt Lugano, Pro Natura, die 4 erwähnten Regionen, den Grossteil der involvierten Gemeinden und einigen privaten Organisationen des Gebiets.

Im Jahr 2001 wird die Arbeit an der Studie gestartet. Bald hat man festgestellt, dass es angezeigt war, noch weitere Gemeinden in die Arbeit einzubeziehen, wollte man einen grösseren und „idealen“ Parkperimeter ins Auge fassen. Die erste Machbarkeitsstudie, die durch die Planungsbüros Studi Associati SA, Lugano, GIS Plan AG, Chur, und Hartmann & Sauter, Chur, wird 2003 abgeschlossen. Um die einheimische Bevölkerung in die Arbeiten einzubeziehen, wurden Arbeitsgruppen eingesetzt, die sich mit einigen parkspezifischen Themen beschäftigten. Die Machbarkeitsstudie wurde von allen Gemeindeexekutiven genehmigt, was die offizielle Kandidatur für eine Nationalparkprojekt beim Bund ermöglichte.

RegioPlus

Um die Zustimmung des Bundes zu erhalten, war es jedoch notwendig, diese Studie teilweise zu überarbeiten und zu ergänzen. Gleichzeitig wurde auch eine Regio Plus-Gesuch verfasst, um die Finanzierung durch das Staatssekretariat für Wirtschaft, seco, zu sichern.

Mit Entscheid vom 11. Juli 2007 hat das seco die Finanzierung, auf Empfehlung des Bundesamts für Umwelt, BAFU, für die Projektierungspahse zugesichert. Weitere finanzielle Beiträge wurden von den Kantonen Tessin und Graubünden und von der Pro Natura zur Verfügung gestellt. So ist es möglich geworden, das Projekt mit seiner zweiten Phase, der sogenannten Projektierungsphase, weiter zu verfolgen.
Im Januar 2008 haben die beteiligten Regionen den Verein Parc Adula gegründet, als Trägerschaft des Nationalparkprojekts Parc Adula.