24/10/2008
Versammlung des Vereins Parc Adula, 2. Oktober 2008
Am 2. Oktober hat die Delegiertenversammlung des Vereins Parc Adula beim Ospizio Lucomagno stattgefunden. Sandro Vanina, Präsident der Region Tre Valli, begrüsst die Anwesenden und verweist auf die Bedeutung des Projekts, indem er die Möglichkeiten eines wirtschaftlichen Aufschwungs für die Projektregionen angesichts der gegenwärtigen regionalpolitischen Lage dar.
Der Teilrevisionsentwurf der Statuten wird einstimmig genehmigt: die Region Mesolcina wird in den Verein aufgenommen wo sie zusammen mit der Region Calanca eine den Regionen Surselva, regioViamala und Tre Valli gleichwertige Projektzone bildet. Der Verein Parc Adula ist am 16. Januar ohne die Region Mesolcina gegründet worden, weil es diese im Moment der Zustimmung der übrigen Regionen im Herbst 2007 formell noch nicht bestand.
Nach geringen Startschwierigkeiten laufen die Arbeiten jetzt gemäss Programm. Die derzeitige Projektierungsphase hat die Ausarbeitung eines generellen Managementplans für den Park zum Ziel, der von den teilnehmenden Gemeindeexekutiven, von den Kantonen und vom BAFU genehmigt werden muss. Diese Phase hat also noch keinen Entscheidcharakter. Ziel ist, den Managementplan im Januar 2010 dem BAFU einzureichen.
Das Projekt Parc Adula hat die Gründung eines Nationalparks zum Ziel. Das regionale Entwicklungspotenzial der Schaffung eines Nationalparks ist nicht vergleichbar mit dem eines regionalen Naturparks. Ausserdem ist das Gebiet des Projekts Park Adula wegen dessen landschaftlicher Schönheit und natürlichen Reichtums schweizweit einzigartig.
Die Versammlungsmitglieder wünschen mehr Informationen über die Projektierungsarbeiten. Diese Forderung wird teilweise mit der Veröffentlichung der Webseite erfüllt werden. Ausserdem wird es erst nach der Projektierungsphase möglich sein, alle Detailfragen zu beantworten. In der Projektierungsphase geht es in erster Linie um eine, allerdings umfassende Konzeptarbeit.
Die Kosten der Projektierungsphase sind bis jetzt niedriger als im Voranschlag erwartet, weil zahlreiche Arbeiten freiwillig, das heisst gratis geleistet worden sind.
Die beiden für Pärke verantwortliche Kantonsvertreter, Dr. Peter Baumgartner für den Kanton Graubünden und Marco Molinari für den Kanton Tessin, haben zum Schluss der Versammlung auf die übrigen in den Kantonen laufenden Parkprojekte hingewiesen und ihre Unterstützung für die Realisierung des Nationalparks Adula und dessen Planung bestätigt.


