Geologie des Parc Adula
Einführung

Das Gebiet des Projekt Parc Adula erstreckt sich ausschliesslich auf das Gebirge. Die Geologie erklärt das Vorhandensein der Berge und das Vorkommen der verschiedenen an der Oberfläche sichtbaren Gesteine.
Die Veränderungen und die Kontraste der Alpenlandschaft sind meistens durch den Gesteinstyp und die Gesteinsstruktur verursacht. Deswegen kann man behaupten, die Geologie charakterisiere die Landschaft und gebe ihr hauptsächlich Gestalt. Die Kenntnis der regionalen Geologie, der vorhandenen Gesteine und deren Struktur ermöglicht es also, die Landschaft und deren Formen zu verstehen.
Geologischer Kontext
Das ganze Gebiet des Projekts Parc Adula ist Teil der Zentralalpen. Die Geologie dieses Teils der Alpen ist extrem kompliziert und umfasst mehrere tektonische Einheiten, die verschiedene Felstypen enthalten: sedimentäre, magmatische und metamorphe Gesteine.
Der geologische Kontext des ganzen Gebietes ist durch die Orogenese der Alpen bestimmt. Diese Orogenese fand während des Känozoikum statt und hat die verschiedene Strukturen gebildet und die Gesteine teilweise verändert; und zwar wegen des Aufeinanderstossen der europäischen und afrikanischen Platten.
Im ganzen Gebiet findet man sedimentäre Gesteine aus dem Mesozoikum und dem Känozoikum. Diese Gesteine sind in Form von Marmor, Dolomit und Glimmerschiefer, die während der Orogenese der Alpen dem Prozess der Metamorphose unterlagen, zu erkennen. Diese Sedimentgesteine bestimmen generell die Grenzen der Decken und d kristallinen Massive.
Die Hauptdecken, die sich auf dem Gebiet des Projekts Parc Adula vorfinden, sind: Simano, Adula und Tambo, zu denen das kristalline Massiv des Gotthards hinzukommt.
Die grösste Fläche macht in der Adula-Decke aus. Diese Decke enthält viele Gesteinstypen: Orthogneis, Paragneis, Glimmerschiefer, Marmor, Dolomit, Amphibolit, Eklogit und Ultramafitit. Diese Gesteine sind allgemein untereinander in ein bis hundert Meter dicke Schichten eingeschoben. Die verschiedenen Schichten der Adula-Decke haben meistens eine Ostneigung. Das kann zu Instabilität führen, im Falle einer ungünstigen Schichtneigungsorientierung.
Besonderheiten
Hochdruck metamorphe Gesteine der Adula-Decke
In der Gesamtheit der verschiedenen Gesteine, die die Adula-Decke bilden, befinden sich einige äusserst besondere Gesteine, die im ganzen Alpenbogen selten vorkommen. Dazu gehören vor allem Eklogite und Glimmerschiefer, die eine druckbetonte Metamorphose aufweisen. Das interessanteste und am häufigste untersuchte Aufkommen solcher Gesteine befindet sich in Vals, auf der Alp de Cofin und der Alp de Trescolmen.
Die mineralogische Zusammensetzung dieser metamorphen Gesteine zeigt, dass sich ein Teil der Adula-Decke ursprünglich in einer Tiefe con mindestens 50 km unter der Erdoberfläche befand.


